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Was kostet eine Astro-Website? Ehrliche Preis-Einordnung

Von Johannes Lenkeit - 4. Juni 2026

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Eine professionelle Astro-Website startet bei rund 2.500 Euro netto. Das ist die direkte Antwort.

Was du genau zahlst, hängt davon ab, wie viele Seiten du brauchst, ob du Texte und Bilder selbst lieferst und was die Seite können soll. Diese Faktoren werde ich dir hier aufdröseln - ohne Preisliste, die am Ende sowieso nicht stimmt, aber mit echten Zahlen, damit du eine Vorstellung hast.


Was den Preis nach oben treibt

Seitenanzahl ist der einfachste Faktor. Eine Visitenkarten-Seite mit Startseite, Über-mich und Kontakt ist etwas anderes als eine KMU-Website mit zehn Unterseiten, Blog-Bereich und Projektgalerie. Mehr Seiten heißt mehr Layout-Arbeit, mehr Content-Struktur, mehr Testing.

Individuelle Designs kosten mehr als Anpassungen eines bewährten Layouts. Wenn du eine Seite willst, die aussieht wie keine andere, dann steckt dahinter Konzept-Arbeit, mehrere Entwurfsrunden und oft Abstimmung über Details, die auf den ersten Blick klein wirken, aber Zeit brauchen.

Content-Erstellung ist häufig der versteckte Kostentreiber. Texte, die jemand lesen will, schreiben sich nicht von selbst. Bilder in guter Qualität kosten Geld oder Zeit. Wenn du Content extern beauftragst oder ich ihn für dich entwickle, kommt das obendrauf.

Besondere Funktionen machen eine Seite teurer: Kontaktformulare mit Benachrichtigungen, ein pflegbarer Wissens- oder Blog-Bereich, Mehrsprachigkeit, Newsletter-Anbindung. Jede Funktion ist kein Klick in einem Plugin-Menü - sondern eine durchdachte Umsetzung, die sauber in den Rest der Seite integriert wird.

Migration statt Neubau kann den Preis senken, weil Struktur und Content schon existieren. Oder es kostet mehr, wenn die alte Seite so verwachsen ist, dass Aufräumen und Migrieren länger dauert als ein Neustart. Das hängt vom Ausgangszustand ab - den schaue ich mir vorher an.


Richtwerte (keine Garantien)

Damit du eine Orientierung hast - diese Zahlen sind Richtwerte, kein verbindliches Angebot. Was du konkret zahlst, hängt von deinem Projekt ab.

  • Visitenkarten-Seite - Startseite, Leistungen, Kontakt, ein einfaches Design: ab etwa 2.500 Euro netto
  • KMU-Website mit mehreren Bereichen - 5 bis 10 Seiten, angepasstes Layout, Kontaktformular, Impressum und Datenschutz fertig: ab etwa 4.000 bis 6.000 Euro netto
  • Website mit Blog oder Wissens-Bereich - damit du selbst Inhalte hinzufügen kannst, Markdown-basiert und ohne CMS-Overhead: ab etwa 5.500 Euro netto

Content-Erstellung kommt nach Aufwand dazu, wenn du sie beauftragst.


Was den Preis senkt

Du lieferst fertige Texte. Wenn die Inhalte schon stehen - entweder von dir selbst oder von einem Texter deines Vertrauens - fällt ein erheblicher Teil der Arbeit weg.

Du lieferst Bilder in verwendbarer Qualität. Bilder die ich vom Handy neu fotografieren, zuschneiden, komprimieren und einpassen muss, kosten mehr Zeit als ein Ordner mit fertigen WebP-Dateien.

Du weißt, was du willst. Klares Briefing, konkrete Referenz-Seiten, eine Liste der Inhalte - das spart Abstimmungsrunden, die sonst die Stunden fressen.


Was Astro langfristig günstiger macht als WordPress

Die Einmalkosten erzählen nicht die ganze Geschichte.

WordPress will Pflege. Updates, Security-Patches, Plugin-Inkompatibilitäten nach Core-Updates - das ist kein Horror-Szenario, das ist Alltag. Wer das nicht selbst macht, zahlt monatlich für jemanden, der es tut. Und wer es ignoriert, zahlt irgendwann für die Bereinigung nach einem Hack.

Eine Astro-Seite ist statisch. Auf dem Server liegen HTML-Dateien. Kein PHP, keine Datenbank, kein Login-Formular als Angriffspunkt. Was du brauchst: günstiges Hosting, das für statische Dateien optimiert ist - Cloudflare Pages, ein einfacher Webspace. Kein WP-Engine-Plan, kein Managed-WordPress-Abo.

Plugin-Lizenzen fallen weg. SEO-Plugin, Formular-Plugin, Cache-Plugin, Sicherheits-Plugin - bei WordPress kaufst du oft mehrere davon, jährlich. Bei Astro bau ich dir das, was du brauchst, direkt in die Seite.

Gegengerechnet: Wer von WordPress zu Astro wechselt, amortisiert die Migrationskosten oft nach zwei bis drei Jahren - durch niedrigere laufende Kosten. Wer direkt mit Astro startet, zahlt diese Kosten von vornherein nicht. Mehr dazu in Ist Astro besser als WordPress?


Kann ich die Seite selbst bearbeiten?

Ja. Nicht über ein CMS-Dashboard, sondern über Markdown-Dateien, die du in einem einfachen Editor öffnest. Das klingt technischer als es ist - viele meiner Kunden pflegen ihre Inhalte nach einer kurzen Einführung selbst. Wie das genau funktioniert, erkläre ich hier.


Was du jetzt tun kannst

Schreib mir, was du vorhast. Eine Zeile reicht: was du machst, wie viele Seiten du dir vorstellst, ob du Inhalte lieferst oder nicht. Dann kommt eine echte Zahl, keine Bandbreite.

Du findest alles über mein Astro-Webdesign-Angebot auf der Hauptseite - inklusive weiterer Artikel wie 10 Gründe für Astro, falls du noch nicht sicher bist, ob das der richtige Tech-Stack für dich ist.

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